Bei dem Löschprinzip wird die Temperatur der Verbrennungszone unter den kritischen Wert der Zündtemperatur gesenkt. Das Löschmittel muss also eine hohe Wärmekapazität haben (z. B. Wasser) oder muss unter Verbrauch großer Energiemengen den Aggregatzustand ändern (z. B. Wasser, das verdampft) bzw. sich zersetzen (z. B. Löschpulver, das schmilzt und glasartig erstarrt).
Eine besonders starke Abkühlung leistet Wasser: Bis es von Raumtemperatur verdampft ist, werden dem Brand 2591 kJ/kg Energie entzogen (zum Vergleich: ein Liter brennendes Benzin produziert etwa 36 MJ, d. h. eine Energiemenge, mit der man im optimalen Fall etwa 14 Liter Wasser verdampfen lassen kann).
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